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Schneider, Hugo
Kassel 12.3.1841 - 24.12.1925 Kassel

Biographie

Schneider begann sein Architekturstudium bei Georg Gottlob Ungewitter in Kassel und setzte es 1864 bei Friedrich v. Schmidt in Wien und 1867 bei Gilbert Scott in London fort. Er schuf kleine Kirchenbauten am Rhein und in Holland und war am Ausbau des Kölner Doms, des Glockenturmes am Aachener Münster (1879-1884) und am Aufbau der Türme der Martinskirche in Kassel (1889-1891) tätig. Hier errichtete er auch den Löwenbrunnen am Friedrich-Wilhelms-Platz (heute Scheidemannplatz) mit den Skulpturen von Carl Echtermeier und die Türme der Lutherkirche. Während seiner Düsseldorfer Zeit 1874-1879 hatte er sich der Malerei zugewandt und schuf vor allem Porträts. 1879-1910 war Schneider Nachfolger des Architekten Otto Dehn-Rotfelser in der Architekturklasse der Akademie in Kassel. 1908 und 1912 unternahm er Reisen nach Italien.

Thieme-Becker 30 (1936), S. 194; P. Heidelbach, Nachruf Hugo Schneider, in: Hessenland 38 (1926), S. 6-8.


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