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Embde, Emilie von der
Kassel 10.12.1816 - 14.5.1904 Kassel

Biographie

Als dritte Tochter und Schülerin des Malers August von der Embde unternahm sie während ihrer Ausbildung Reisen nach Dresden und München, kehrte aber bald nach Kassel zurück, wo sie ihren Vater nach der Heirat ihrer Schwester Caroline 1854 bei seiner Arbeit unterstützte. Während Emilie Genre- und Landschaftsmalereien nur im Privaten betrieb, trat sie mit Porträts und Blumenstücken an die Öffentlichkeit. Hier zeigte sich ihr Hang zu leuchtenden Farben und großer Naturnähe. Die meisten ihrer nach Monaten geordneten Pflanzenaquarelle stellte sie in einem Prachtband zusammen: "Hessische Blumen nach der Natur gemalt in den Jahren 1854-1894 von Emilie von der Embde". Diesen vermachte sie zusammen mit ihrem künstlerischen Nachlass und ihrem Kunstbesitz, darunter die wertvolle Originalgipssammlung des Bildhauers Werner Henschel, der Murhard Bibliothek in Kassel.

E. Gerland, Emilie von der Embde. Nekrolog, in: Hessenland 18 (1904), S. 147-148; Thieme-Becker 10 (1914), S. 495-496; H. Kramm, Blumen aus der "guten, alten Zeit", Blüten aus dem Hessenlande. Nach der Natur gemalt von Emilie von der Embde, in: Der blinde Hesse, Beilage der Kurhessischen Landeszeitung, Nr. 12, 1937.

Sitzender Herr auf einer Steinbank, Studie
Material: Papier auf Holz
Maße: 19,7 x 16 cm
Datierung: 1830 - 1840
Provenienz: erworben 1960 von Werner Funke, Marburg
Inv.-Nr.: AZ 2847


Kniestück eines auf einer Steinbank unter einem Baum sitzenden Herrn in dunkelgrauem Anzug, mit schwarzer Weste und Halsbinde. Im Hintergrund Ausblick auf ein Landgut inmitten einer hügeligen Landschaft. Möglicherweise handelt es sich um eine Studie zu einem Porträt des Herrn von der Malsburg (vgl. Lfd. Nr. 3591) mit dem Gut Escheberg im Hintergrund.



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