Buchholz, Karl


1849 - 1889

Name: Buchholz, Karl
Nationalität: D
Lebensdaten: 1849 - 1889
Geburtsort: Schloßvippach/Weimar, Deutschland, 23.2.1849
Todesort: Oberweimar, Deutschland, 29.5.1889


Nach drei Lehrjahren bei einem Stubenmaler studierte Buchholz an der Kunstschule in Weimar. Ab 1867 war er Schüler des Landschafters Alexander Michelis und nach 1871 des Düsseldorfer Malers Theodor Hagen. Gelobt wurde vor allem seine intime Naturwiedergabe, die ihn stilistisch mit den Malern der Schule von Barbizon verband. In seinen späten Winterlandschaften nahm er Anregungen von Paul Baum und Christian Rohlfs auf. Er lebte zurückgezogen und blieb ohne Anerkennung, eine Situation, die ihn zum Selbstmord trieb. Erst durch die Bemühungen von Franz Hoffmann-Fallersleben und die Jahrhundert-Ausstellung 1906 in Berlin fand Buchholz lange nach seinem Tod offizielle Anerkennung.

Thieme-Becker 5 (1911), S. 178-179; K. Lindemann, Buchholz. Leben und Werk, Phil. Diss., Breslau 1941; Ausst.-Kat. Weimar 1960, S. 68; Scheidig 1971, S. 52-55.


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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