Lépine, Stanislas V. E.


1835 - 1892

Name: Lépine, Stanislas V. E.
Lebensdaten: 1835 - 1892
Geburtsort: Caen, 3.10.1835
Todesort: Paris, Frankreich, 28.9.1892


Der Autodidakt Lépine war wesentlich von Charles François Daubigny und Johann Barthold Jongkind beeinflusst. Er lebte ab 1859 in Paris und verbrachte den Sommer oft an der normannischen Küste. Er stellte wenig erfolgreich im Salon aus, bis ihn Graf Armand Doria nach Schloss Orrouy einlud, wo er ohne materielle Sorgen arbeiten konnte.
Lépines Thema war die nordfranzösische Kanal- und Flusslandschaft oder die idyllische Stadtlandschaft, häufig Paris. Sein Hauptaugenmerk galt dem Farbenspiel von Himmel und Wasserfläche. In der Schlichtheit seiner Motive zählt er zu einer Reihe von französischen Landschaftsmalern, die sich zwar mit den Impressionisten auseinander setzten, aber nie ganz zu dieser Malergruppe gehörten. Trotz seines großen Erfolgs auf der Internationalen Ausstellung 1889 blieb Lépine weitgehend unbekannt.

Thieme-Becker 23 (1929), S. 102; J. Couper, Stanislas Lépine (1835-1892). sa vie, son œuvre, Paris 1969; Bénézit 6, S. 595-596; G. Pisacane, Stanislas Lépine. Zur französischen Landschaftsmalerei im 19. Jh., in: Weltkunst 55 (1985), Nr. 15, S. 2095-2097


Letzte Aktualisierung: 08.02.2017


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