Porträt Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg-Philippseich



Porträt Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg-Philippseich


Inventar Nr.: LM 1934/24
Bezeichnung: Porträt Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg-Philippseich
Künstler / Hersteller: August von der Embde (1780 - 1862), Maler/in
Dargestellt: Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg-Philippseich (1770 - 1838), Dargestellt
Datierung: 1832
Objektgruppe: Gemälde
Geogr. Bezug:
Material / Technik: Leinwand
Maße: 90,2 x 74,6 cm (Bildmaß)
Beschriftungen: verso: Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg Philippseich geb. zu Philippseich am 15 ten October 1770 vermählt am 11 ten May 1791 zu Rheda mit Amalia Isabella Sidonia Gräfin zu Bentheim Teklenburg Limburg & Rheda. Königl. bair. General Lieutenant Groskreuz des Civil Verdienst Ordens der bair. Krone, des pfalzbair. Löwen, des kurheß. Löwen & des souverainen Ordens vom heiligen Johann zu Jerusalem. gemalt zu Cassel 1832 von August von der Embde.
verso Klebezettel: Seine Ehrlaucht der Graf Heinrich Ferdinand zu Ysenburg-Lüchingen in Philippseich...lich bayricher General... (Rest abgerissen)


Katalogtext:
Halbfigur in dunkelgrüner Uniform mit dem scharlachroten Schulterband des Johanniterordens. Um den Hals trägt der Graf das Großkreuz des hessischen Hausordens vom Goldenen Löwen, mit dem dazugehörigen Kleinod unten an der Schärpe, und das Kreuz des Großmeisters des preußischen Johanniterordens, dazu das Stoffkreuz auf der Uniform, darunter die Bruststerne zum Großkreuz des hessischen Hausordens vom Goldenen Löwen, des Verdienstordens der bayerischen Krone und des hessischen Ludewig-Ordens; außerdem am Bande den bayerischen Orden vom Pfälzer Löwen. Den linken Arm auf ein steinernes, durch eine Draperie leicht verdecktes Postament gestützt, hält er in der Hand zusammengerollt in purpurnem Einband die kurhessische Verfassung. An der Wand im Hintergrund ist ein Relief mit dem Familienwappen angebracht. Heinrich Ferdinand Graf zu Isenburg-Philippseich (1770-1838) entstammte der gräflich bayerischen Nebenlinie des alten hessischen Fürsten- und Grafengeschlechts, benannt nach ihrem Stammsitz Isenburg bei Neuwied. Er war hoher Offizier in königlich bayerischen Diensten und als Vertreter der Standesherren Bevollmächtigter im hessischen Landtag, der bis 1831 die kurhessische Verfassung erarbeitete.



Literatur:
Ausst.-Kat. Kassel 1935, Kat.-Nr. 74; G. Ganßauge, August von der Embde (1780-1862)/Maler, in: Lebensbilder 6 (1958), S. 60, 71.


Letzte Aktualisierung: 15.12.2020


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