Die Klosterruine Nordshausen bei Kassel



Die Klosterruine Nordshausen bei Kassel


Inventar Nr.: AZ 1161
Bezeichnung: Die Klosterruine Nordshausen bei Kassel
Künstler / Hersteller: Carl W. E. Fink (1814 - 1890)
Datierung: 1834
Objektgruppe: Gemälde
Geogr. Bezug: Nordshausen, Ruine der Zisterzienserkirche, Kreuzgang
Material / Technik: Leinwand
Maße: 67,7 x 50,8 cm (Bildmaß)
Leihgeber: Stadt Kassel, Städtische Kunstsammlungen
Beschriftungen: Signatur: bez.u.r.: CWFinck 1834
Signatur: verso: Kloster. Nortshausen gegründet 1492 gemalt 1834 CWE ([igiert] Finck.
verso auf dem Keilrahmen Stempel: Städt. Kunstbesitz Kassel Inventar Nr. 1161


Katalogtext:
Blick in den nächtlichen, mit zahlreichen Grabkreuzen und Grabplatten ausgestatteten Kreuzgang der Klosterruine. Im Hintergrund rechts kniet eine Nonne vor einem Grabmal in einer Nische, deren Rückwand durch eine Öllampe effektvoll beleuchtet ist. Über den Klostermauern steht in bewegtem Wolkenhimmel der Vollmond. Die einschiffige Zisterzienserkirche Nordshausen wurde im 13. Jh. gegründet. Das auf der Rückseite angegebene Gründungsjahr 1492 beruht auf einem Irrtum. Das beleuchtete Grabmal im Hintergrund erinnert an die sagenhafte Nonne Emma, deren romantisches Schicksal der Maler in einem Gedicht beschrieb ("Emma's Geist", in: C. W. E. Finck, "Meiner Lyra erste Klänge", Kassel 1838, S. 51-57). Eine wichtige Anregung zu seinen romantischen, zum Teil sogar gespenstischen Beleuchtungseffekten bedeutete sicher auch Eduard Primavesis Aquarell "Grabmal der Gräfin Hessenstein in Kassel bei Mondschein", datiert 1831, welches die Graphische Sammlung bewahrt (GS 3081).



Literatur:
  • Mense, Josef: Die Klosterkirche Nordshausen. Kassel 2017, Kat.Nr. 2.10.


Letzte Aktualisierung: 15.12.2020


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