Porträt Johann August Friedrich von Blumröder



Porträt Johann August Friedrich von Blumröder


Inventar Nr.: LM 1982/46
Bezeichnung: Porträt Johann August Friedrich von Blumröder
Künstler / Hersteller: unbekannt, Maler/in
Dargestellt: Johann August Friedrich von Blumröder, Dargestellt
Datierung: um 1845
Objektgruppe: Gemälde
Geogr. Bezug: Schwarzburg, Sondershausen
Material / Technik: Leinwand
Maße: 64,9 x 54,3 cm (Bildmaß)
Beschriftungen: verso auf dem Rahmen Klebezettel: Johann August Friedrich von Blumroeder geb. Gehren 3. 8. 1776 gest. Sondershausen 14. 6. 1860. geadelt 6. 8. 1816. Fürstl. Schwarzb. Sonderh. Kammerherr u. Oberpll. a. d. verm. 1. Sondershausen 12. 4. 1812 mit Albertine Victoria Friederike v. Weise. geb. Dezember 1781 gest. Sondershausen 13. 4. 1832. 2. Schernberg 28. 7. 1832 mit deren Schwester Sophie Christine Karoline v. Weise geb. 28. 10. 1786 gest. Sondershausen 22. 4. 1851.


Katalogtext:
Brustbild in schwarzem Rock, hellgrauer Weste, weißem Hemd und mit schwarzer Schleife.
Johann August Friedrich von Blumröder (1776-1860) diente dem Fürsten Günter Friedrich Carl von Schwarzburg-Sondershausen, wie den Knöpfen seines Dienstrockes mit dem Monogramm GF und dem seitenverkehrten C zu entnehmen ist. Die erste Auszeichnung auf der Ordensspange, die Medaille, ist nicht zu identifizieren, wahrscheinlich handelt es sich um eine Kriegsdenkmünze Schwarzburg-Sondershausen für das Jahr 1814/15; daneben befindet sich das Erinnerungskreuz 1814/15 von Schwarzburg-Rudolstadt und ein Dienstauszeichnungskreuz Schwarzburg-Sondershausen für Offiziere nach 20 Jahren.
Blumröder trat 1798, nach einem Theologie- und Mathematikstudium in Jena, in die preußische Artillerie ein und nahm 1806 und 1814/15 an den Kriegen gegen Napoleon teil. 1816 wurde er Erzieher der Erbprinzen von Schwarzburg-Sondershausen und zugleich in den Adelsstand erhoben. Blumröder war auch als Schriftsteller tätig.



Literatur:
  • Marwinski, Felicitas [Hrsg.]: Lebenswege in Thüringen. Fünfte Sammlung mit Gesamtregister zu Sammlung 1 bis 5. Jena 2015, S. 18.
  • Fouquet-Plümacher, Doris: Franz Freiherr Gaudy 1827 auf der Festung Silberberg (Schlesien). Frankfurt (Oder) 2020.


Letzte Aktualisierung: 15.12.2020


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